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Der Hermannshof

Autor(en):
Walter Schwenk (1975)
Kirsten und Max Becker (2025)


Schon im Jahre 1960 siedelten die Eheleute Hermann und Elma Becker aus Oberneisen in das schöne Herbachtal. Sie nannten ihren Hof Hermannshof in dem Mensfelder Gemarkungsteil In der Herbach. Die Siedlung wurde 1959 gebaut und im Mai 1960 nach Fertigstellung bezogen. Der Hermannshof hat eine Größe von 34 ha und ist ausschließlich auf Rindvieh- und Schweinehaltung eingestellt.

Die Rindviehhaltung wird in einem Freiluftstall mit einer intensiven Weidewirtschaft betrieben, so da sich die Haupteinnahmen aus der Milch- und Fleischerzeugung ergeben.

Der Name Hermannshof wurde von dem Siedler Becker gewählt, weil schon drei Generationen den Vornamen Hermann haben.

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Foto: Der Hermannshof, Fam. Becker, 1975

1975 brachte sich dessen Sohn Herman-Jörg Becker als gelernter Landwirt in den Betrieb mit ein. Später führte er den Hof mit seiner Frau Martina Becker geb. Stange weiter, bis durch eine neue EU-Verordnung die Milchviehhaltung in dieser Form unattraktiv wurde. Die Tierhaltung wurde reduziert und 189 ganz aufgelöst. Der Ackerbau wurde im Nebenerwerb fortgeführt.

Tochter Kirsten Becker übernahm im Jahr 2015 die Landwirtschaft als gelernte Pferdewirtin Zucht und Haltung. Im Durchschnitt werde 20 Pferde (Pensions- und Zuchttiere) auf dem Hof gehalten. Seit 2015 findet auch das jährliche Hoffest am ersten Mai statt und wurde in der Region zu einem beliebten Wanderziel.

2023 heiratete Sie den Mensfelder Max Becker geb. Kloos, der mit ihr eine Gallowayrinder Zucht aufbaut. Zwei Jungtiere wurden 2022 angeschafft, im Jahr 2022 wurden die ersten zwei Kälber geboren.

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Foto: Der Hermannshof, Kirsten Becker, 2025